Läuse – was tun?

Sie treten immer wieder auf, auch an unserer Grundschule sind sie ständige Gäste. Wir möchten unsere Grundschule frei bringen von den Kopfläusen, dazu brauchen wir jedoch Ihre Mithilfe.

Kopfläuse sind kein Beinbruch und kein Grund zur Panik!
Sie übertragen keine Krankheiten, sind aber unangenehm und lästig. Vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindertagesstätten, wo Kinder täglich in engem Kontakt sind, verbreiten sie sich leicht weiter und sorgen oft für Aufregung.

Sollten Sie an Ihrem Kind Läuse feststellen, so gehen Sie bitte sofort mit Ihrem Kind zum Arzt.

Erst wenn der Arzt bestätigt, dass Ihr Kind „lausfrei“ ist darf IhrKind wieder in die Grundschule.

In der Broschüre „Kopfläuse – was tun?“ erfahren Sie unter anderem, was bei Kopflausbefall zu beachten ist, und wie Sie die Läuse mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell wieder loswerden.
Sie können diese Broschüre hier herunterladen oder
sich im Sekretariat unserer Grundschule aushändigen lassen.

Hier das wesentliche aus der Broschüre:

Woran erkennt man, dass man Kopfläuse hat?

Spätestens, wenn die Kopfhaut stark juckt, sollte nachgeschaut werden, ob die kleinen Blutsauger Sie als neues Opfer auserkoren haben. Aber auch wenn sich noch nichts bemerkbar macht: Sobald wir Sie über einen Kopflausbefall in der Klasse Ihres Kindes benachrichtigen, sollten Sie unbedingt die Köpfe aller Familienmitglieder genau kontrollieren.

Zur Untersuchung des Kopfes verwenden Sie am besten einen so genannten Läusekamm und kämmen ausgehend vom Haaransatz sorgfältig Strähne für Strähne bis zu den Haarspitzen durch. Die
Verwendung einer Pflegespülung erleichtert das Durchkämmen mit dem feinen Kamm und hindert die Läuse gegebenenfalls am Weglaufen.
Danach streichen Sie den Kamm auf einem Tuch oder Küchenpapier aus. Bei Befall finden sich darauf Kopfläuse und/oder ihre etwas kleineren Larven (also die noch nicht ausgewachsenen Läuse) sowie Nissen.

 

Wie wird man die Kopfläuse wieder los?

Die optimale Behandlung besteht in einer Kombination aus der Anwendung eines zugelassenen Arzneimittels und dem Auskämmen mit Haarpflegespülung mit Hilfe eines Läusekamm.s

1. Behandlung mit einem zugelassenen Arzneimittel

Mit einem ärztlichen Rezept übernimmt die Krankenkasse die Kosten!

Um sicher zustellen, dass die Behandlung erfolgreich wird, ist es unbedingt notwendig, am Tag 8, 9 oder 10 nach der Erstbehandlung (= Tag 1) eine Wiederholungsbehandlung durchzuführen. Bei der zweiten Behandlung werden nun alle Larven vernichtet, die seit der ersten Kopfwäsche geschlüpft sind.

Achtung! Anwendungsfehler stellen den Erfolg der Behandlung oftmals in Frage!

Anwendungsfehler können sein:
– zu kurze Einwirkzeiten
– zu sparsames Ausbringen des Mittels
– ungleichmäßige Verteilung des Mittels
– eine zu starke Verdünnung des Mittels auf klatschnassem Haar
– das Unterlassen der Wiederholungsbehandlung
– zu frühe oder zu späte Wiederholungsbehandlung

2. Nasses Auskämmen mit Pflegespülung und Läusekamm

Zusätzlich zur Behandlung mit Läusemittel sollte das Haar alle vier Tage (an den
Tagen 1, 5, 9 und 13) nass ausgekämmt werden, um eventuell nachgeschlüpfte Larven zu entfernen. Tragen Sie hierzu eine gewöhnliche Haarpflegespülung auf und kämmen das Haar sorgfältig aus.

Was kann man sonst noch tun?

Werden auch auf dem Kopf eines Familienmitglieds Läuse, Larven oder entwicklungsfähige Eier gefunden,
sollten Sie alle anderen Familienmitglieder sorgfältig kontrolliert werden. Meist haben sich die Kopfläuse dann bereits innerhalb der Familie auch auf anderen Köpfen bereits häuslich niedergelassen.
Nur wenn alle behandelt werden, ist ein Wiederbefall ausgeschlossen!

Welche Reinigungsmaßnahmen sind zusätzlich nötig?

Um ganz sicher zu gehen, dass alle Läuse abgetötet wurden, sollte ergänzend zur Behandlung Ihres Kindes gleich mit Beginn der ersten Behandlung
auch Textilien sowie Gebrauchsgegenstände, die mit dem Kopfhaar in Berührung kommen, gründlich gereinigt werden:

– Kämme und Haarbürsten in heißer Seifenlösung gründlich reinigen (am besten mit einer Handwaschbürste oder einer alten Zahnbürste)

– Handtücher, Leib- und Bettwäsche sowie Schlafanzüge wechseln und bei mindestens 60 °C waschen

– Mützen, Schals, Decken, Kopfkissen, Kuscheltiere und weitere Gegenstände, auf die Kopfläuse gelangt
sein könnten, entweder ebenfalls bei 60 °C waschen oder für drei Tage in einer gut verschlossenen Plastiktüte (bzw. für zwei Tage bei einer Temperatur unter -10 °C) aufbewahren.

Damit Sie und Ihr Kind ohne die lästigen Tierchen leben können.

Den ausführlichen Text und weitere Informationen erhalten Sie online mit einem Kick auf
Kopfläuse … was tun?

Ihre Birgit Ferstl, Rektorin
Rektor der Grundschule Neustadt

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